Freitag, 30. Oktober 2015

Dasain (Dieser Artikel enthält unschöne Bilder für Vegis!)

Das Dasain Festival geht 15 Tage und ist eines der größten Festivals in Nepal.

Am Tag sechs wuschen wir viele,  viele, viele Kleider. Dazu nahmen sie die Waschmaschine in den Vorhof. Als ich diese sah,  war ich beeindruckt und dachte, Heute werde die Kleider bestimmt alle sauber. Kurze Zeit später realisiert ich, dass die Kleider von Hand gewaschen werden und die Waschmaschine nur zum auswinden gebrauch wurde... Als die Kleider gewaschen waren,  ging es in der Küche weiter. Es wurde alles ausgeräumt und geputzt.  Huf, das war bitter nötig!!!

Am Tag sieben war ich bei Gobinda eingeladen für ein Bbq. Das war ein richtiges nepali Fest. Zuerst wurde fleißig Karten gespielt, dann wurde gegessen bis man aber auch ganz sicher nichts mehr runter brachte und dann wurde getanzt wie wild.

Tag neun war der Ziegenopfer Tag. Die Ziege, die seit zwei Tagen in userem Vorhof hauste, musste daran glauben. Sunil, der älteste der Kids, hatte die Ehre die Ziege zu töten. Der ganze Tag wurde Fleisch zerkleinert und geschnitten. Gegessen wird alles! So gab es am Abend Reiss mit drei Variationen Ziege: knusprig geröstetes Blut, Innereien und knochenreiches Fleisch. Zum Grossen Glück bin ich Vegi. Nanda, die andere Volontär brachte den Hals fast nicht übers Fleisch.;-)

Tag zehn ist der eigentlich wichtigste Tag. An diesem Tag verteilen die älteren Leute den jüngeren Tikka. Dazu bekommt man ein Bisschen Geld. Zu uns ins Waisenhaus kam ein älterer Mann, der das Waisenhaus seit längerem finanziell unterstützt. Er verteilte uns allen Tikka und je nach Alter ein Bisschen mehr oder weniger Geld. Die Kinder strahlten und hatten glänzend Auglein. Richtig schön! Dannach wurde ein Festmahl gegessen.

Was zur Festivalzeit dazu gehört ist das Drachen fliegen. Überall sieht man diese in den Lüften...


Fun Park

Mummy wünschte sich mit den Kindern in den Fun Park zu gehen. So zogen wir los. Das erste Kind erbrach bereits auf der Busfahrt zum Park. Optimale Voraussetzungen um in einen Fun Park zugehen. ;-)
Es gab allerlei Bahnen und Spiele dort. Sie wollten unbedingt das ich mit ihnen auf den Drachenzug gehe. Das war nur halb lustig, die veraltete Bahn war nicht gleich vertrauensvoll und mein einziger Wunsch war: ja kein Stromausfall. Ich bevorzugte es zu bezahlen und zuzuschauen. Die Kinder hatten jedoch ein riesen Freude.


Wanderung im Shivapuri Nagarjum Nationalpark

Wir hatten drei Australier zu Gast im Waisenhaus. Sie kamen mit Kleidern und viel Geld in der Tasche. Sie wollten für das Waisenhaus ein Haus kaufen. Sie fanden aber nichts passendes und so kauften sie ein Stück Land um selber ein Haus zu bauen.
Sie wollten mit den Kindern etwas spezielles machen. Mummy wünschte eine Wanderung im Shivapuri Nagarjum Nationalpark. Dieser liegt  nicht weit von Zuhause.  Normalerweise fährt ein Bus bis zu Eingangstor des Parkes. Wgen des Benzinmangels ist diese Linie jedoch gestrichen. So wanderten wir selber bei grösster Hitze den Hügel hoch. Es war jeder froh, als wir endlich in den Wald kamen. Die Kinder hatten ein riesen Freude, spielten mit Holz, turntrn an Bäumen ect. Der einzige kleinen Unterschied zu meiner Kinderstube war, dass die Kinder dafür ihre schönsten Kleider anzogen und nicht die "Waertigschleider"!:-) Es gilt sowieso, geht man von Hause zieht man die schönsten Kleider an, die man hatt. Bis da jeweils alle bereit sind...


Freitag, 23. Oktober 2015

Boudhanath

Das erste mal als ich zur Boudhanath Stupa ging traute ich meinen Augen nicht. Der wunder schönen Stupa fehlen die goldenen Buddha Augen und der Spitz. Und nirgends flatterten Gebetsfahnen. Unglaublich wie es den Ort veränderte.
Die Spitze der Stupa wurde beim Erdbeben beschädigt. Desshalb wurde sie abgebaut. Zur Zeit finden Gebete ect statt. Dies Gehört zur Zeremonie um der Stupa das "Herz" wieder zu geben. Danach  beginnt der Wiederaufbau. Es soll angeblich zwei Jahre gehen.

Doch auf der Kora der Stupa merkte ich sofort, obwohl die schützenden Augen des Buddhas fehle ist der Ort immer noch sehr wichtig für die Tibeter. Sie pilgern immer noch betend um die Stupa. Aus Lautsprechern tönt laut " Oh mani peme me ohm" und man könnte tausende Mahlas kaufen.
Die Boudha Stupa ist auch ohne Top sehr schön und man kann Stunden dort verweilen...

Waisenhaus


Die ganze Trupe.
Diese Foto wurde um 6.15 gemacht. Man sieht es mir leider zu gut an, dass ich direkt aus dem Bett auf der Foto landete...

Mummy kocht im Hinterhof auf dem Feuer. Gas ist zur Zeit ein teures Gut...

Kein wunder, freue ich mich bereits auf eine heisse schweizer Dousche;-)

Pobin kann machen was er will, er ist immer so "härzig"!

Samstag, 17. Oktober 2015

Waisenhaus

Seit einer Woche bin ich nun im Waisenhaus. Zur Zeit sind etwa 13 Kinder dort, die andern konnten in ihre Dörfer zurück für das Dasain Festival. Die Kinder sind zwischen sieben und siebzehn Jahre alt. Es ist sehr faszinierend zu sehen, wie selbständig sie sind. Die grossen kümmern sich sehr gut um die Kleinen. Jedes erledigt Arbeiten seinen Fähigkeiten entsprechend. Das heisst zum Beispiel die Grossen kochen, die Mittleren rüsten das Gemüse und die Kleinen schinten den Knoblauch. Kein Kind beklagt sich, wenn ihm gerufen wird. Man horcht und geht, egal ob man am Hausaufgaben machen ist oder mitten in einem Spiel. Das ist sehr faszinierend für mich.
Für all die Kinder ist eine erwaseme Person zuständig. Sie kümmert sich um die wichtigsten Eckpunkte, aber sonst ist sie nicht viel um die Kinder.
Ich habe keine spezifische Aufgabe. So spiele ich oft mit den Kindern. Zu ihren lieblings Spiele gehören Memori und 4 Gewinnt. Letzte Woche waren einige noch in der Schule, so half ich ihnen Hausaufgaben machen.
Als isch einmal am Abend Manju, ein sieben järiges Mädchen, gutnacht sagte, fragte sie mich ob ich ihr ein Lied singen würde. Ich begann mit " Schlaf Chindli schlaf". Mir blieb der Mund offen stehen, als Manju lautstark mitsang. Soooooooo härzig.
Alle Kinder sind so Glücklich wenn man sich Zeit nimmt für sie. Sie in den Arm nimmt , wenn sie das Bedürfnis dazu haben. Manchmal reicht es auch nur nebe ihnen das Daahl Baath zu essen.
Ja das Essen ist auch sehr gewöhnungs bedürftig. Die erste Mahlzeit gibt es zwischen 9.00 und 10.30 es ist Daahl Baath mit Wasser. Um ca 13.00 gibt es Daahl Baath oder Güetzi, je nach hunger. Das Abendessen gibt es zwischen 18.00 und 20.00 Uhr und es ist Daahl Baath mit Wasser. Es ist immer sehr lecker, aber manchmal wünschte ich mir erwas anderes als Reis. Ich hoffe ich komme nicht mit Schlitzaugen nachhause.
Wegen des High Speed Internetes werde ich die Bilder zu einem späteren Zeitpunkt hochladen.

Sonntag, 11. Oktober 2015

Kirtipur



Kirtipur war einst eine eigenständige Stadt im Kathmandu Tal, nun ist es ein Stadtviertel von Kathmandu. Es liegt am Stadtrand auf einem Hügel.  Von unserem Hostel aus sahen wir jeweils die Thempel, dies animierte uns dort hoch zu gehen.


Bereits der Weg hoch war wunderschön. Plötzlich war nicht mehr Haus an Haus, nein es hatte Platz um Getreide anzupflanzen. Was für eine Wohltat fürs Auge, nach einer Woche Stadt.



Oben angekommen wurden wir mit einer wunder schönen Aussicht übers Kathmandu Tal belohnt. Wow, es war wunder, wunder schön. Hinter den Wolken zeigte sich von Zeit zu Zeit sogar das Langtangmassiv.
Auf der Foto oben muss man aber sehr fantasievoll sein um es zu erkennen...



Auf dem Spaziergang durch die engen Gässchen, realisierten wir, dass sich nach Kirtipur noch nicht sehr viele Touristen verirrt hatten. Die Kinder kamen und fragten oft für Fotos und Süssigkeiten.


Die Strassen sind eng und verwinkelt. Ueberall sitzen Grueppchen Männer oder Frauen zusammen und sprechen. Die Kindecr tragen oft noch die traditionelle Kleidung. Es scheinte als stünde die Zeit dort noch still. Die Strassen waren auch recht sauber und es gab kaum Verkehr...
Den Ausflug rundeten wir ab mit einem schönen Sonnenuntergang an den Schneebergen!!!

Momente aus Kathmandu


Auch wenn dieses Haus in Thamel bereits bessere Zeiten hatte, kann man es noch brauchen....

Stromprobleme

Auf dem Heimweg mit der frisch gekauften Ziege für Dasain

Jami! Das lät zum kaufen ein....

Kunterbunte Mischung von Tradition und westlichem Einfluss

Freitag, 9. Oktober 2015

Benzin und Gas gehen aus!!!

Als hätten die Nepali nich genügend Arbeit und Problem mit dem Wiederaufbau vom Erdbebe, hat Indien die Grenzen für Benzin und Gas geschlossen. Dies seit Wochen. Die einen sagen seit dem 14. September andere sagen seit 50 Tagen. Egal wie lange es her ist, Fact ist das Benzin und Gas knapp sind und die Nepalis wirklich besorgt.
So kommt es, dass mehr Taxis am Strassenrad stehen mit lehrem Tank als auf der Strasse fahren. Dadurh haben sich die Preise verdoppelt und die Möglichkeit ein Taxi zu bekommen erschweren sich immer mehr. Denken wir nicht daran, wie viele Nepali so kein Einkommen haben und das mitten in der Saison.
Es gibt ja noch der Busverkehr. Die Busfahrer habe wohl schon lange nicht mehr so viele Leute transportiert. Jeder Bus ist bis zum letzten Platz voll. Das heisst im Buss steht man minimum zu zweit nebeneinander im schmalen Gang, auf dem Dach sitzt man Seite an Seit, auf der Leiter, die auf das Dach führt sind alle Sprossen besetztn und bei der Tür stehen so viele auf dem Trittbrett wie sich irgendwoh halten können. In den Stosszeiten sind auf der Strasse mehr Fussgänger als Motorraeder. So kam es, dass ich von einer nepali Frau angesprochen wurde. Der fast stündige Heimweg verkürzte sich so um einiges und wir hatten eine gemütliche Unterhaltung.
Doch nicht nur der Verkehr wird lahm gelegt, nein auch die Kuchen leiden. In meinem Hostel ist das Gas ausgegangen. Nun wird im Vorhof auf einer sehr primitiven Feuerstelle gekocht. In Thamel haben viele Restaurants eine angepasste Karte, damit sie Gas sparen können.
Nepal schaut mit Sorgen der Zukunft entgegen und weiss nicht was ihm blühen wird.

Kathmandu

Seit Sonntag Abend bin ich nun wieder im Wirrwarr von Kathmandu... Was für ein schönes zurück kommen.
Zur Zeit mache ich mit drei anderen Volunteers einen nepalischen Sprach und Kulturkurs. Das ist kein Kurs wie wir es uns Zuhause vorstellen. Als Klassenzimmer dient die Dachterasse. Auf dieser essen wir auch und spielen mit den Kindern des Hostels.  Also eine rundum belebte Dachterasse.
Obwohl alle Nepali behaubten Nepali sei nicht schwierig, finde ich es trotzdem sehr schwierig. Die Gramatik wäre noch zu lernen, aber ich kann mir die Wörter einfach nicht merken mit all ihren chi, cha, chu, ect... Alleine das Wort "hozur" hat sechs verschiedene Bedeutungen, der einzige Unterschied ist die Betonung.
Der Unterricht startet wen Samir, unser Lehrer, da ist. Das heisst zwischen neun und Mittag. Pausse gibt es wenn er müde ist und fertig sind wir, wenn er nicht mehr mag.
Spätestens um drei Uhr sind wir jeweils fertig mit dem Unterricht und wir haben nich Zeit Kathmandu unsicher zu machen.
Wir besuchten bereits verschiedene Viertel wie THAMEL, der Ort für die Touristen, ASAN, der Ort für die Einheimischen, DURBAR SQUARE, die Thempel in Kathmandu und KIRTIPUR, ein Viertel am Rand der Stadt mit einer wunderbaren Aussicht. Da ich zur Zeit nur eine sehr, sehr schlechte Internetverbindung habe kann ich leider keine Bilder hochladen. Sie werden später folgen.