Donnerstag, 3. Dezember 2015

Tsum Valley

Das Tsum Vaelly erreicht man durch einen Abstecher vom Manaslu Trek. Man steigt über einen zum Teil steilen Weg auf eine Art Hochebenen. Nach einem Durchfall ganz schön anstrengend. Doch Pemba, mein Guide,  schaute gut zu mir und nahm mir Gewicht aus dem Rucksack ab. So war es mir auch mit einem 65% Fitheitsgrad möglich dort hoch zu gelangen. Als ich oben war, hatte ich die ganze Anstrengung auch schon vergessen. Wow, es war für mich einen Traum,  wie ein Kraft Ort. Ich war so fasziniert von diesem Tal, dass ich nur noch strahlen konnte und happy war. Pemba verstand die Welt kaum. Für ihn war das einfach ein Tal.;-) Doch nun mal von vorne:

Die erste Nacht verbrachten wir in Chumling. Dieses Dorf ist unglublich zerstört vom Erdbeben. Deshalb sammelten die Dorfbewohner Geld für eine Puja. Sie erichteten aus Wellblech ein temporäres Gompa. Es kamen Nonnen aus dem ganzen Tal um diese Puja zu beten. Sie dauerte 7 Tage. Am siebten Tag war dann ein riesen Fest im Dorf. Wir waren am ersten Tag dort. Die Nonnen und die Dorfkinder hatten aber eine riesen Freude an unserem Besuch. Wir bekammen sogleich eine Tasse Buttertee und zwar so richtig rässer. Pemba lachte nur und meinte, dies ist ein guter Test ob dein Magen wieder fit ist. Es war knapp doch er hielt es aus.

Aufstieg nach Chumling


 Puja in Chumling
Am nächsten Tag übernachteten wir in Chhokang Paro. Wir waren bei einer Frau in der Lodge. Die Lodgen waren nun mehr Homesay als Lodgen. Diese Frau war aber ganz a typisch für die Tsum Vally Bevölkerung,  sie war recht aufs Geld aus. Dies war sehr schade, denn die Unterkunft gefiel mir sehr.






Kurz vor Chhokang Paro
Küche in der Lodge in Chhokang Paro

Just for informatiom!
Nach Chhokang Paro ging es nur noch ganz wenig hoch, dann wurde es flacher. Wir hatten eigentlich eine kurze Tagesetappe, doch ich musste so viel Fotos machen, dass wir kaum vom Fleck kamen. Wir machten auch Abstecher in die Cave vom Milarepa und ins Chi Phu Gomba. Dies ist ein altes verlassenes Gompa. Doch wir sahen dort eine uralte Gebetsmühle. Die Gebete waren mit Yakhaut eingepack. Diese wurde dann bemahlen. Mega schön!!!
Doch dann hatte Pemba hunger und meldete, bis nach dem Essen habe er keine Augen mehr für Klöster. So gingen wir schnellst möglich nach Nile. In der ersten Lodge sagte uns die Frau,  wir sollen in die andere Lodge im Dorf, ihr Mann sei nicht da und sie könne nicht kochen. Doch in der anderen Lodge war niemand Zuhause. Wir gingen zurück zur Ersten, nach einem überzeugendem "Bitibätti" vom Pemba nahm uns die Frau dann doch auf. Und sie kocht sehr fein, sie war einfach sehr scheu. Ihr Mann, der sonst zum Business schaut war in Tibet um einzukaufen...






Milarepa Cave

Jupi wir machen Selvis. Viele Kinder lieben es...
Gebetsmühle in Chi Phu Gompa


Unsere Gastgeberin in Nile
Von Nile gingen wir zum Mu Gumpa. Der hinterste bewohnte Platz im Tal. Wir waren bereits um zehn im Kloster. Ausert zwei Mönche waren alle ausgeflogen. Sie waren in Nile für eine Puja.
Nicht weit von Mu Gompa ist die Dhephu Doma Nonnery Gompa. So machten wir am Nachmittag einen Abstecher dorthin. Auch hier waren aussert zwei Nonnen alle ausgeflogen, sie waren in Chumling an der Puja.  Wie ihr merkte, war bei den Buddisten Zeit für Pujas. Die beiden Nonnen luden uns dann in ihr Chromeli zum Tee ein. Wow, ich war beeindruckt wie einfach und bescheiden diese lebten. Zu zweit wohnen sie in diesen Chammerchen, kochen selber, sammeln Feuerholz, tragen sich dass Wasser vom Bach nach Hause ect. Das war der Moment wo auch Pemba ins Staunen kam. Wir bliben fast der ganze Nachmittag bei den zwei Nonnen tranken Tee, Buttertee (Nicht räss, sondern gut. Ja es gibt guter Buttertee!). Sie boten uns sogar Dhaal Bhaat an. Und wisst ihr mit was ich die beiden glücklich machte? Ich schenkte ihnen Lippenbalsam!


Dhephu Doma Nonnery Gompa

Am nächsten Tag gingen wir vom Mu Gumpa aus in Richtung tibetische Grenze. Wir erklommen da einen Hügel (ca. 4300). Die Aussicht in die Schneeberge war wunderschön.


Aussicht vom Hügel

Nun ging es Tal auswärts. Wir gingen bis Domjet. Dort konnten wir in einer Klinik mit tibetischer Medizin übernachten. Die Nonne, die diese betreibt hat noch 10 Mädchen. Diese sind Beginnerinnen im Kloster. Acht davon waren aber in Chumling. Die zwei übrig geblibenen waren aber soooo süß und sie kochten uns ein leckeres Dhaal Bhaat. Hier brach das Häkelfieber aus. Die Nonne war so begeistert davon, dass sie mich fragte ob ich ihr nicht ein Häklein schenken würde. Aber sicher doch.


unsere Dhaal Bahnt Köchinnen
Häckelfieber
Das ganze Tsum Vally war wirklich eine remot Aeria und ich dachte remoter geht es kaum mehr. Doch der Besuch in Gompa Lungdang bewies mir das Gegenteil. Das Kloster wird kaum von Touristen besucht. In dieser Saison war ich die Erste. Es ist vom Erdbeben zerstört und so war die Übernachtungsmöglichkeit für Touristen kaputt. Wir durften im Zelt vom High-Lama vor dem Kloster übernachten.
Gaga, die Nonne die uns betreute, wohnte in einem Plachen, Wellblech Häuschen. Pemba und ich dachten beide, oh mien Gott wie wird das Essen hier wohl und hoffentlich bekomme ich kein Durchfall. Doch der Schein trügt. Gaga kochte uns eines der besten Dhaal Bhaat vom Trekking.
Alle Nonnen hatte enorm Freude an unserem Besuch, so gingen wir hier und da Tee trinken. Sehr schön und eindrücklich.

Affen auf dem Weg zu Gompa Lungdang
in der Mitte unsere Gaga
Bauarbeiten beim Gompa
Sonnenaufgang am Manaslu
Vom Gompa Lungdang gingen wir dann in einem Tag zurück auf das Manaslu Trekking. Das bedeutete über 2000hm zu vernichten. Liebe Grüsse an die Knie;-)
Wir machten einen Abstecher über Ripchet. Dort wurden wir von einer sehr armen Familie zum Dhaal Bhaat eingeladen. Doch als wir den Reiskocher sahen, mussten wir zum Rückzug blasen. Er war soooo schmutzig, dass es ein zu grosses Durchfallrisiko war. Die Familie wollte uns aber nicht ohne zu essen ziehen lassen. So assen wir Geschwellte die sie bereits gekocht hatten. Diese waren sehr fein und wir mussten essen bis wir nicht mehr konnten.

Mädchen mit Heu auf dem Rücken

Schule von Rippchen...

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