Waerent siebzehn Tagen gingen Mama, Papa, Madlen und ich auf ein Trekking in das Upper Mustang. Die Landschaft dort ist ganz anders als das restliche Nepal. Sie ist gezeichnet von Fels, Sand und Steine.
Unser Abenteuer begann jedoch bereits in Pokhara. Wegen dunst war der Flughafen Pokhara geschlossen. Um nicht mehrerer Tage in Pokhara fest zu stecken, nahmen wir einen Jeep bis Jomsom. Das alles waere auf schweizer Strassen kein Probelm gewesen, auf nepalischen war es jedoch ein Abenteuer pur. Bis Beni war die Strasse in einem einigermassen guten Zustand, doch dann wurde sie so richtig bumppig. Diese Buckelpiste in diesem Absturzgelaende war fuer uns drei Frauen nur ein halbes Vergnuegen. Doch Papa strahlte wie einen Marienkaefer und miente; "Das ist nun mal ein Erlebniss!" Nach elfstunden im Schuettelbecher kamen wir ziemlich ko in Jomsom an. Dort trafen wir Kumar unser Guide und die beiden Traeger.
Am naechsten Tag starteten wir mit wandern. Die ersten vier Tage ging es Tal einwaerts. Unser Ziel war Lo Montang, die Hauptstadt von Mustang. Der beruemt beruechtigte Mustangwind plagte uns am ersten Tag und auf den Ruekweg kurz vor Jomsom ein Bisschen und auch da war er aushaltbar. Die Landaschaft ist unglaublich schoen. Man geht ueber Paesse und jeder bietet wieder eine andere Aussicht. Wir mussten auch in viele Graeben und wieder raus. Das war nicht immer gleich lustig...
Kurz nach Jomsom
Diese zwei Kinder diskutierten zusammen wie Erwachsene und machten dabei ungalublich wichtige Koepfe. Leider verstanden wir sie nicht, doch es macht fast der Anschein als diskutieren sie, wo diese vier Touristen wohl hin wollen. Sooooo haerzig!!!
Wenn wir in die Naehe von Doerfer kamen wurde es jeweils wieder gruen. Sie bewaesserten die Felder um Landwirtschaft betreiben zu koennen. In dieser kargen Landschaft erschienen diese gruenen Felder sehr kostbar.
Unsere Begleitcrew
Kumar und Choang (unsere Traeger) und Kumar (unser Guide)
Je weiter wir ins Tal hinein gingen, je mehr solge wunderschoene Stupen sahen wir.
Sicht von einem unseren vielen Paessen
Charang
Die Doerfer haben einen tietischen Tuch. Das hat mit der Geschichte dieses Tals zu tun...
Nach dem vierten Tag kamen wir nach Lo Montang. Dort machten wir einen wanderfreien Tag. Madlen und ich gingen mit Pferden nach Chhoser. Wir waren uns zuerst nicht sicher, da wir biede nicht reiten koennen. Doch Kumar meinte das sei kein Porblem, da komme ein Horsdriver mit uns.Wir liesen uns ueberzeugen und insgeheim wollten wir unbedingt wiessen wie ein Horsdriver ausschaut.
Der Ausflug war sehr gemuetlich. Unser Horsdriver ging neben den Pferden her, pfiff ihnen und trieb sie an. Die Stimmung war so richtig entspannt. In Chhoser besuchten wir zwei Kloeser und eine vierstoekige Hoehle, die einst bweohnt war.
Lo Montang
Moenchlein beim spielen in der Kloserschule von Lo Montang
Als wir in die Kloserschuele von Chhoser wollten trafen wir auf eine kleine Ueberraschung im Innenhof. Da wirt noch ein Metzer ganz ploetzlich fegetarisch...
Blessings vom Principal in der Kloserschule von Chhoser
Kloser in Chhoser
Madlen, ich und der Horsdriver
Der weg aus dem Tal war zwar auf der selben Talseite, doch konnten wir eine ander Route nehmen. Dazu bekam die Landaschaft dank einem kurzen Schneefall einen ganz neuen Tuch. Wow Mustang im Winterkleid ist also auch wunderschoen....
Dieses Hoelenkloster liegt tief in einem Graben, weit weg von jeglicher Bevoelkerung. Hier wohnt einen taubstummer Moench fuer sich aleine. Der Ort ist unglaublich schoen und faszinierend...
Als wir wieder am Talanfang warem, machten wir einen Abstecher nach Muktinath. Dabei mussten wir ueber eine viertausend Meter hohen Pass. Wir hatten alle eine ungalublich hartnaekige Erkaltung, daher war es eine richtige Qual uns dort hoch zu kaepfen. Madlen ging es von uns allen am besten. Grosszuegigerweissen nahm sie uns Gewicht aus unseren bereits leitchten Tagesrucksaecken und ging immer noch wei ein Rehlein hoch. Doch die Muehe hatte sich gelohnt. Oben waren wir den Bergen ganz nahe und wir hatten eine prima Aussicht auf die Annapurna drei und den Nilgiri....
Wow, diese Aussicht!!!
Die etws andere Gebetsmuehle von Muktinath
Recycling poor, alte Aludosen gelb bemalt und mit Mantras gefuellt. Nun drehen sie hunertet von Pilger und schicken ihre Gebete in die Welt.
Sonnenuntergang am Nilgiri
Von Jomsom aus nahmen wir den Bus bis Ghasa, was nicht zu verwechseln ist mit dem Ghasastreifen, den hier ist es richtig friedlich. Papa wollte unbedintgt einmal in einem Oeffentlichen Bus fahren. So liesen wir uns ueberreden in diese Holperkictlein zu steigen. Weil in Nepal wegen den Wahlen gestreickt wure hatten wir fast kein Gegenverkehr zum kreuzen. Das schohnte sehr viel Nerven...
Wir sind instaliert, die Busfahrt kann los gehen!
Dieser Busbahnhof ist nicht zu verwechseln mit einem Autofreidhof...
Von Ghasa aus wanderten wir nach Tataopani und dort gingne wir ueber den Poon Hill nach Gandruk und Phedi. Nun war die Landschaft ganz anders. Es war ueberall saftig gruend und es hatte wieder Reisfelder. Wir wanderten durch viele Doerfer und Waelder und hatten dabei eine super sicht auf die Annapurna Bergkette.
Sonnenaufgang auf dem Poon Hill...
Dhaulagiri mit den ersten Sonnenstrahlen
Unsere ganze Truppe
Wir wareb uns bis zum Schluss nicht sicher ob nun Nepali Power oder Swisspower besser ist...
Nepali Power = Dhal Bhat
Swiss Power = Schokolade
Annapurna Sued
Sonnenunteragan am Machapuchre von Tadapani
Traditionelles Gurunghaus
Sonnenaufgang an der Annapurna von Landruk
Dhampus
Wir hatten eine sehr schoenen und abwechslungsreichen Trek. Trotz unserer starken Erkaehltung genossen wir ihn in vollen Zuegen. Es war schoen Mama und Papa auch auf einem Teil meiner Reise mit dabei zu haben....