Donnerstag, 31. Oktober 2013

Pokhara

Die letsten sechs Tagen waren wir in Pokhara. Wir durften in Madlens Gastfamilie hausen. Madlen war ja bereits vor drei Jahren in Pokhara und hatte hir zwei Monate in einer Schule geholfen.
Die Familie war ganz lieb und herzlic. Sie freuten sich riesig Madlen wieder zu sehen. In diesen drei Jahren hat sich einiges geaendert. Die Familie ist in ein neues Haus umgezogen, Melina wurde verheiratet und hat bereits einen Buben und Ama ist ueber den Tod ihrer aelteren Tochter hinweggekommen. Der kleine Babu ist das Zentrum der Familie. Es dreht sich alles um ihn und er ist wirklich so lieb. Ein richtiger Strahlemann. Baba arbeite immer noch Tag fuer Tag in seinem klienen Laden. Er hatte immer freude, wenn wir ihn besuchten.

 Baba im Shop

 Melina beim Geschirr spuehlen
(Sie koennte verwannt sein mit Alexandra us Muenchen:-)

 Ama mit Babu

Babu
Wir verbrachten viel Zeit in der Familie. Ama liebte es uns Dalbat (nepalisches Reis und Linsen Gericht, dies gibt es taeglich zwei mal) zu kochen und sie haette es am liebsten gehabt, dass wir zwei mal bei ihr assen... Wir mussten auch jeweils um sechs Zuhause sein. Hir wird es so frueh dunkel und dann sei es gefaehrlich auf der Strasse zu sien. Gehorsam wie wir sind, waren wir dann Zuhause.
Doch es blieb uns auch Zeit die Stadt ein Bisschen zu erkunden. Pokhara ist nicht halb so chaotisch wie Kathmandu. In Lake Side im Touristenviertel der Stadt, hat es auf beiden Seiten Troittoirs, es gibt keine Tigerbalsamverkaeufer, nur die halbe Menge Taxis und keine Ritschkas. Dies gibt einem Raum durch die Strassen zu schlendern und es zu geniessen. Es ruft auch nicht aus jedem Laden "have a lucky" wie in Tibet.
Dafuer sieht man viele Kuehe die durch die Strassen ziehen...

 Kuh beim einkaufen

Laeden gibt es zum abwinken!


Wahlpropaganda nach nepalischer Art
Die Autos fahren mit riesen Megaphons auf dem Dach durch die Strassen und verzapfen irgend etwas...

Ein Nachmittag machten wir mit KB ab. Er war unser Guid auf dem Langtang und Helambu Trek. Er war von eine anderen Trek zurueck und plante sich ein Tag in Pokhara ein um uns zu treffen. Es war ein gemuetliches Wiedersehen und wir hatten uns viel zu erzaehlen...

KB fand es lustiger als sein Blick verraet!!!

An einem Abend waren wir bei Kunga und Jangchen eingeladen. Dies sind zwei alte Bekannte von Madlen. Kunga ist Tibeter und Jangchen kommt von Mustang. Sie leben im tibetischen Fluechtlingsdoerflein in Pokhara. Zusammen kochten wir Momos und spielten UNO. Es war ein sehr gemuetlicher Abend.



Selbstgemacht Momos
die unfoermigen haben ein swiss Designe :-)

Einmal gingen wir nach Mahendrapul. Das ist das Viertel in dem die Einheimischen einkaufen. Selbst das ist nicht so turbulent wie Thamel in Kathmandu. Wir gingen auf einen Gemuesemarkt und kauften Gemuese fuer die Familie ein. Allem Anschein nach machten sie uns Touristenpreise. Doch wenn man fuer ein Kilo Kartoffe 80 Rappen bezahlt, kann man das als Westener nicht merken. Mir graut es bereits vor den Preisen in der Schweiz, das bin ich mir ueberhaubt nicht mehr gewoehnt. Wenn wir in einem Resaturant essen und fuer zwei Personen zehn Franken bezahlen, haben wir uns ueberessen.




Stielleben auf dem Markt

Freitag, 25. Oktober 2013

Lhasa

Nach fast drei Wochen in der unbevoelkerten Natur, war die Ankunft in Lhasa gewoehnungsbeduerftig. Ploetzlich wurde die Strasse zweispurig und es gab sogar Tunnels. Sowas komisches sahen wir schon lange nicht mehr...
Der erste Eindruck von Lhasa war nicht sehr schoen. Man kommt in eine herzlose chinesen Stadt in der kein Gebaude zum ander zu passen schien. Doch dann sahen wir das Wahrzeichen von Lhasa, der Potala Palast. Doch noch immer fanden wir das Herz der Stardt nicht. Erst als wir uns vom Hotel aus zu Fuss auf den Weg machten fanden wir es. Der Barkhor Circuit. Das ist eine Kora um den Jokhang Tempel. Zu jeder Tageszeit sieht man auf dieser Kora einen Strom Leute die ihr Karma verbessern. Wir liessen uns vom Strom mitreissen. Diese Kora wurde zu unserem liebsten Ort in Lhasa. Wir wurden hier so tibetisch, dass wir diese jeden Abend drei mal machten.

Eindruecke vom Barkhor Circuit



 

  

Der Besuch in Potola Palast war wie in einem Museum. Dieser wunderschoene Palast ist wirklich sehr verlassen. Doch den Besuch muss man sich zuerst verdienen. Ich weiss nich wie viele Stufen wir hoch klettern mussten, doch wir mussten "schnufe wie nes Ross"... Im Palast sind viele Statuen,Stupagraeber und Troene der Dalai Lamas zu sehen. Besucherzeit ist genau eine Stunde. Laenger darf man nicht haben. Es lebe hoch China und seine Regierung!



 nicht nur wir fanden die Treppen anstrengend...


Wir besuchten auch den Jokang Tempel. Wow da war Tayang nicht mehr zu stopen. Sie wusste zu jeder Statue eine riesen Geschichte. Es hatte nicht gleich wenige. Wir durften einen extra Abstecher zur wichtigsten Statue in diesem Tempel machen. Dem present Buddha. Dort war zuefaelliger weise gleich ein Lama, der uns blessings verteilte. Madlen und ich verstanden erst im Nachhinein was da ab ging und wie wichtig das fuer Buddhisten ist... Doch wir hatten sehr freude...


 Tibeter bei der Niederwerfung vor dem Tempel


frisch geblesst

 Im Drepung Monastery loeste sich entlich unser langes Raetsel. Werden die Vorhaenchen ob den Fenster jeweils gewechselt oder nicht. Sie werden und wie harstraeubend! Ich hoffe dieser Vorhaengchen Monteur stuerzt nie. Das koennte fatal sein...


die Sommerresidenz des 14. Dalai Lamas


Im Sera Monastery  sahen wir ganz etwas spezielles. Tayang sagte uns es sei sehr interessant und nannte es "philosophisches Tibet. Was wir sahe waren einen Haufen voll Moenchen die sich anschrien und heftig in die Haende klatschten. Interessant war vielleicht das falsche Wort aber lustig war es und sehenswert auch....



In diesem Koster sahen wir Sandmandalas. Die haben mich sehr beeindruckt. Wow, diese Geduld die dafuer aufgebracht wirt.
Ein Moench erteilte den Kindern guter Schlaf in dem er ihnen eine schwarze Nase machte. Dieser Moench wusste nicht, was fuer ein Kampf es ist Madlen jeden Morgen aus dem Bett zu bringen...

Landschaftstraum auf der Rueckfahrt

Nicht nur Kloester sahen wir auf der Rueckfahrt nach Lhasa. Auch die Landschaft war traumhaft schoen....

 tibetischer Strand

 Shishapangma

 Shishapangma


 Sonnenaufgang in Tingri

 Everest und Cho Oyu
Das Everest Basse Camp wurde uns leider aus dem Programm gestrichen, weil es eingeschneit war. Ein Grund mehr zurueck zu gehen...

 Something like a lake, but it is not. It is a dam. (Zitat Tayang)

 Tayang welcher Berg ist das? It is a snowmountain. 
Ach ja logisch, wie konnte ich auch nur fragen...

Gletscherabbruch am Snowmountain

 
 
 Yamdrok lake

Kloester

Auf der Rueckfahrt vom Guge Kingdom nach Lhasa besuchten wir unzaehlige Kloester. Jedes Kloster hat seine eigene Geschichte und wichtige Statue. Doch einige Sachen sind ueberall gleich.

Die unzaehligen Butterlampen zeigen den Verstorbenen den Weg zu ihrer Wiedergeburt.

Gebetsmuehlen


Wamdbilder

Tuerschmuck

Das erste grosse Kloster welches wir besuchten war das Sakya Monastery. Dieses ist das Hauptkloster des Sakyapa Orden. Dieser Orden ist an der Haeuserfarbe zu erkennen. Ueblicherweisse sind die Haeuser in Tibet weiss gestrichen, dieser Orden hat sie jedoch antrazit. In deisem Kloster konnten wir in die Bibliotheke besuchen. Diese hat 40'000 alte Schrifeten mit 84'000 Themen. Wie durch ein Wunder ueberlebten sie die Kulturrevolution. Sie gelten als heillig und werden deshalb nicht beruehrt. Alll diesess unberuehrte Wissen faszinierte mich sehr.
Das Kloster hat einen Sued- und einen Nordteil. Der Nordteil wurde erst kuerzlich frisch aufgebaut. Die Wandbemalungen sind im neumodischen Stil. Das gefiel mir gar nicht. Es war sehr spannend den Unterschied zu den wirklich alten im Thoeling Monastery und den naeuzeitlichen zu sehen.




Der naechste Halt war im Tashilhunpo Monastery in Shigatse. Dieses ist reisen gross und der Sitz des Panchen Lamas. Heute hat es ca 900 Moenche. Es hat eine 26m hohe Statue des Present Buddhas. Danebn hat es Stupagraeber der verschiedenen Panchen Lamas. Diese sind sehr prunktvoll und schoen...
Weil es Madlen und mir am Vortag den Magen gekehrt hatte, waren unsere Kraefte auf Sparflamme. Wir konnten den Besuch nur halb geniessen. Bei jeder moeglichen Gelegenheit sassen wir irgendwo hin oder lehnten uns an. Ich schaemte mich richtig. Wir sahen aus wie unmotivierte westliche Touristen...


Das naechste Kloster war das Pelkor Choede Monastery. Vom einst sehr grossen Kloster ist nur noch ein kleiner Teil uebrig geblieben. Speziell an diesem Kloster ist, dass es drei verschiedene Orden hatt. Doch der absolute Hinguker ist die 35m hohe Gyantse Kumbum. Das ist eine Choerte mit sechs Stoecken. Auf jedem hat es unzahlige Tueren. In den Raeumchen hatt es verschiedene Statuen ausgestellt. Wow, ein eindrueckliches Gebilde.