Donnerstag, 24. Oktober 2013

Manasarovar See und Mount Kailash

Der Manasarovar ist der heilligste See in Tibet. Seine Umrundung hilft auch das eingene Karma aufzubessern. Weil es uns nicht reichte diesen See zu umwander, umfuhren wir in mit dem Jeep. Das soll angeblich auch helfen. Doch fuer uns war es viel wichtiger, die Landschaft zu geniessen. Wir sahen von da aus das erste Mal den Kailash und hatten eine unglaublich schoenen Ausblick auf den Gurla Mandata. Das Blau des Sees ist wundeschoen. Ich weiss nicht wie viel Lebensmittelfahrbe jeden Morgen in den See gegeben wird um diese Farbe zu erhalten...

Gurla Mandata

 Mount Kailash

 Kailash, Thubten la, ich, Madlen

Zur Aklimatisation bliben wir zwei Naechte in Chu Monatery am Manasarovar See. Wir genossen dort die Landschaft, besuchten das Kloster, gingen zu heilligen Hot Springs, lasen und haeckelten. Langweilig wurde es uns ueberhaubt nicht. 
Wir genossen jeweils am Morgen den Sonnenaufgang und am Abend den Sonnenuntergang. Das gab das Gefuehl mit der Sonne aufzustehen und ins Bett zu gehen.

Sonnenaufgang am Manasarovar See

die ersten Sonnenstrahlen am Chu Monastery

Kailash von Chu Monastery

Nach unseren Aklimatiationstagen furen wir nach Darchen. Das ist der Ausgangspunkt fuer die Kailash Kora. Darchen ist ein kleines unschoenes Doerfchen, dem der chinesische Einfluss mit geschlossenen Augen anzusehen ist. Wir konnten dort noch ein wenig Lunch fuer die kommenden drei Tage kaufen.

 Gurla Mandata von Darchen

Die Kailash Kora dauert drei Tage. Man kommt an drei Kloester vorbei, ueberquert einen hohen Pass und legt eine ziemliche Strecke zurueck.
Der Kailash wird von verschiedenen Religionen verehrt. Seine Umrundung soll einem seine Suenden loesen. Aus diesem Grund kann man auf der Kora unglaublich viele Pilger in jedem Alter sehen. Vom Baby bis zum Grosaetti und Grosi, gibt es alles. Diese sind oft sehr schoen angezogen und beten vor sich hin. Wir sahen sogar welche, die die Kora mit Niederwerfung machten. Wow, das war sehr bewunderswert.

Nomadenfamilie auf der Kora

Wir starteten am ersten Tag vor der Sonne. So das wir bei den ersten Sonnenstrahlen beim Tarboche waren. Wir trugen unsere sieben Sachen mit uns. Wir sortierten in Darchen  nur das aller, aller noetigste aus. Wir wollten ja nichts ueberfluesiges mit uns nehmen. Doch auf der Kora waren wir die mit den groessten Rucksaecken. Die Pilger hatten oft nur ein Saecklein umgehaengt mit Gebetsfahnen und ein Bisschen Tsapa drin.


Nur einmal sahen wir Pilger mit groesserer Ladung als wir eine hatte. Diese Trugen aber alle Campingsachen mit sich. Nein nein, die Ausruestung ist nicht wie wir es uns vorstellen. Die Zeltstangen konnten sie zugleich als Stock brauchen...


Kurz nach dem Trboche machten wir einen kleinen Abstecher zum Cuku Monastery. Dieses lag etwa hundert Hoehnmeter oberhalb des Talbodens. Doch die kleine Anstrengung lohnte sich. Das Kloster war klein aber fein und mit dem Kailash im Hintergrund hatte es ein super Kulisse.

 Chuku Monastery

 Uebernachtet sind wir in einem sehr rustikalen Gaestehaus unterhalb des Dira-puk Monastery. Von da hatten wir eine sehr schoene Sicht auf die Nordseite des Kailash.


 Am naechsten Morgen war die Landschaft wie ueberzuckert. Es hatte in der Nacht ein wenig geschneit. Zum Glueck nur ein wenig, so dass wir ohne zusaetzliche Probleme ueber den Droelma la Pass kamen. Der Pass war 5600m. Wir waren sehr langsam unterwegs, denn die Luft war duenn. Wir mussten schmunzeln, als uns Kinder froehlich plappernd ueberholten. Stolz und ohne alten Suenden waren wir auf dem Pass sybolisch Neugeboren. So glauben zumindest die Tibeter.

 Blick zurueck vom Droelma la


Unten im Tal hiess es Strecke zu vernichten. Der Pass kostete uns einiges an Energie. Doch fast mehr Angst machten wir uns um Tayang. Das Lhasa-Girl war nicht so gewohnt zu wandern und war sehr muede.

 Den Yaks hatte es am Morgen zu viel Schnee, deshalb gingen sie selbst talauswaerts. Die Hirte treiben sie am Nachmittag wieder taleinwaerts. Es war ein spezielles Gefuehl mitten in diesen riesen Tieren zu stehen...

Die zweite Nacht schiefen wir in einem Gaestehaus beim Zutul-puk Monastery. Der dritte Tag war im Verhaeltniss zu den beiden orderen kurz. Wir hatten noch vier Stunde bis Darchen zurueck. Die Strecke war nicht anspruchsvoll und so hatten wir Zeit die letzten zwei Tage aktiv zu verdauen.

Zurueck in Darchen waren wir kurz vor dem verhungern. Wir gingen in ein Restaurant und bestellten nach einem reisen Teller Reis noch ein Panacakes. Tayang dachte zuerst wir machen ein Witz. Sie fand es aber dann doch eine lustige westliche Idee. Wir hatten eine kleine Pancake-Party und feierten mit dem weltweit besten Pancake unsere Kora.

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