Die Familie war ganz lieb und herzlic. Sie freuten sich riesig Madlen wieder zu sehen. In diesen drei Jahren hat sich einiges geaendert. Die Familie ist in ein neues Haus umgezogen, Melina wurde verheiratet und hat bereits einen Buben und Ama ist ueber den Tod ihrer aelteren Tochter hinweggekommen. Der kleine Babu ist das Zentrum der Familie. Es dreht sich alles um ihn und er ist wirklich so lieb. Ein richtiger Strahlemann. Baba arbeite immer noch Tag fuer Tag in seinem klienen Laden. Er hatte immer freude, wenn wir ihn besuchten.
Baba im Shop
Melina beim Geschirr spuehlen
(Sie koennte verwannt sein mit Alexandra us Muenchen:-)
Ama mit Babu
Babu
Wir verbrachten viel Zeit in der Familie. Ama liebte es uns Dalbat (nepalisches Reis und Linsen Gericht, dies gibt es taeglich zwei mal) zu kochen und sie haette es am liebsten gehabt, dass wir zwei mal bei ihr assen... Wir mussten auch jeweils um sechs Zuhause sein. Hir wird es so frueh dunkel und dann sei es gefaehrlich auf der Strasse zu sien. Gehorsam wie wir sind, waren wir dann Zuhause.
Doch es blieb uns auch Zeit die Stadt ein Bisschen zu erkunden. Pokhara ist nicht halb so chaotisch wie Kathmandu. In Lake Side im Touristenviertel der Stadt, hat es auf beiden Seiten Troittoirs, es gibt keine Tigerbalsamverkaeufer, nur die halbe Menge Taxis und keine Ritschkas. Dies gibt einem Raum durch die Strassen zu schlendern und es zu geniessen. Es ruft auch nicht aus jedem Laden "have a lucky" wie in Tibet.
Dafuer sieht man viele Kuehe die durch die Strassen ziehen...
Kuh beim einkaufen
Laeden gibt es zum abwinken!
Wahlpropaganda nach nepalischer Art
Die Autos fahren mit riesen Megaphons auf dem Dach durch die Strassen und verzapfen irgend etwas...
Ein Nachmittag machten wir mit KB ab. Er war unser Guid auf dem Langtang und Helambu Trek. Er war von eine anderen Trek zurueck und plante sich ein Tag in Pokhara ein um uns zu treffen. Es war ein gemuetliches Wiedersehen und wir hatten uns viel zu erzaehlen...
KB fand es lustiger als sein Blick verraet!!!
Selbstgemacht Momos
die unfoermigen haben ein swiss Designe :-)
Einmal gingen wir nach Mahendrapul. Das ist das Viertel in dem die Einheimischen einkaufen. Selbst das ist nicht so turbulent wie Thamel in Kathmandu. Wir gingen auf einen Gemuesemarkt und kauften Gemuese fuer die Familie ein. Allem Anschein nach machten sie uns Touristenpreise. Doch wenn man fuer ein Kilo Kartoffe 80 Rappen bezahlt, kann man das als Westener nicht merken. Mir graut es bereits vor den Preisen in der Schweiz, das bin ich mir ueberhaubt nicht mehr gewoehnt. Wenn wir in einem Resaturant essen und fuer zwei Personen zehn Franken bezahlen, haben wir uns ueberessen.
Stielleben auf dem Markt
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